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Mutter Gedicht, Muttertränen von SeidlMuttertränen




Die Mutter wiegt ihr Kindlein
Beim einsamen Lampenschein:
"Mein kleines Kind, mein glückliches Kind!
Welch Glück, so klein zu sein!

Das Glück ist wie ein Hemdlein,
Es sitzt so gut und fein;
Doch mit den Jahren wächst man draus
Und wächst sich nimmer drein!"

Die Mutter wiegt ihr Kindelein
Und sieht es an und weint;
Das Kindlein lächelt still empor,
Und weiß nicht was sie meint.

"So sah mir auch meine Mutter
Oft weinend ins Gesicht,
Ich lächelte still zu ihr empor
Denn ich verstand sie nicht.

Du hast mich erst ihr Weinen
Verstehn gelehrt, mein Kind:
Denn nur ein Mutterherz versteht,
Was Muttertränen sind!"

Johann Gabriel Seidl . 1804 - 1875



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